Geboren:                  In Köln 

Wahlheimat/en:            Deutschland und England          

Austellungen:             Deutschland und England unter anderem in St. Martin in the                             Fields, London, Trafalgar Square.

Studium:                  University of London (Art and Design - Fine Art)

Bildhauerei:              seit 1995

Malerei:                  seit dem ich einen Stift halten konnte.

Lieblingskünstler:        Modigliani, Epstein und Bildhauer Michael Weihe 

 

Der Werdegang einer Skulptur.

Glaubt mir es dauert. Man nehme einen beliebigen Stein, sagen wir Marmor. Der Stein ist oben dünn und unten dick. Von der Seite ein Dreieck, ca. 40cm hoch. Was mache ich aus diesem Stein? Für einen Kopf ist er oben eigentlich zu schmal. Umdrehen geht nicht. Abstrakt will ich nicht. Die Fantasie kennt keine Grenzen. Nur, es fällt mir nichts ein. Natürlich ist das nicht immer so. (Es ist etwas daraus geworden. Siehe unten. Geduld gehört dazu).

Man hat den Stein und eine Vorstellung. Alles geht nach Plan, ausser dass zwischendurch mal ein Stück Stein abbricht, die Nase zum Beispiel, dann ist Umdenken gefragt. Sollte der Stein in der Mitte durchbrechen ist ein ganz neuer Anfang nötig.

So nebenbei. Sandstein ist nicht immer weich. Marmor ist ziemlich hart aber gut zu bearbeiten, wenn man mal richtig im Stein drin ist, also wenn man schon ein gutes Stück Stein weggehauen hat. Granit und mancher Kalkstein sind oft sehr hart und die Funken sprühen. Dazu hat man einen Schwefelgeruch. 

 Hat man endlich die Skulptur fertig (nach Wochen, oft Monate) werden Fotos gemacht. Dann sieht man ganz genau welche Fehler man meint gemacht zu haben. Die Meissel und die Feilen kommen wieder raus und die Skulptur wird verändert bis es dann passt. Dann wird nochmal mit Wasser und Schmiergelpapier poliert. Eine kleine Skulptur von 20 cm Höhe braucht fast genau soviel Zeit wie eine grössere Skulptur. 

Die Freude bei und an der Arbeit und das Endresultat könnte man mit einem Buch vergleichen das man regelrecht verschlungen hat. Wenn es dann zu Ende ist hat man das Gefühl dass man weiterlesen will. Da das nicht geht, liest man ein neues Buch. Auf zur nächsten Skulptur.

 

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